Augen auf, Dicky Luft!

Im zweiten Teil erfahren wir mehr über Dicky Luft, seine Ängste und verweilen noch ein wenig in der Straßenbahn.

Dicky richtet den Blick zur Decke der Garnitur. Sein linkes Auge ist verrutscht und droht aus der Höhle auf den Boden zu plumpsen. Eine unpraktische Eigenheit, die ihn seit der Kindheit in allerlei unerquickliche Situationen gebracht hat: Angst – Augen aufreißen – nicht rechtzeitig an das dumme Glasauge denken – plumps.
»Sie haben da eine Riesenspinne auf der Schulter«, quietscht er.
»Sie impertinenter Kerl, das ist ein Muttermal.«
»Dann sollten Sie sich um Himmels willen nicht schulterfrei in die Öffentlichkeit begeben!«
Der Dackel der Alten kläfft Dicky an. Angst – Augen aufreißen – nicht rechtzeitig an das dumme Glasauge denken – plumps. Scheiße!
Jetzt richtet sie die Augen nach oben, ob angewidert, unangenehm berührt oder mit ein wenig Schuldgefühl, kann Dicky nicht erkennen, da sie links von ihm steht. Er bückt sich, so schnell es halt noch geht – sein Rücken ist seit einem Reitunfall in Pulaski County schwer mitgenommen –, nach dem auf dem Boden dahinrollenden Glasauge. Klar, die blöde Töle schnappt vor ihm zu.
Wie kommt Dicky wieder an sein Auge? Und warum ist er nun wirklich in Eile? Wie geht es wohl weiter?

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