Im vierten Teil erfahren wir endlich den Grund für Dickys Eile.

Also, diese Kopfschmerzen und diese elende Müdigkeit. Eine Müdigkeit, so schwer wie Bleistiefel und so endgültig und alles aufsaugend wie ein schwarzes Loch, übermannt ihn ganz plötzlich. Dicky fühlt sich beschissen und steuert die nächste Sitzgelegenheit an: Der Prontophot-Automat ist ideal, was für ein Glück. Erschöpft setzt er sich auf den kleinen Schemel, zieht den Vorhang zu und schließt die Augen. Ah. Das Kinn klappt auf die Brust, die Stirn findet am Spiegel Halt, die Arme baumeln kraftlos zu Boden; er schläft sofort ein.

»Tagwache!«
Dicky drehte sich noch einmal um.
»Will noch nicht aufsteh’n«, murmelte er vor sich hin.
»Brauchen Sie eine Extraeinladung, Wehrmann Luft?!«
Der Mann, der das schrie, war sein Gruppenkommandant, Zugführer Simmel.
Widerwillig und langsam schälte Dicky sich aus der Bettdecke, drehte sich, ließ seine Beine aus dem Bett hängen und richtete seinen Oberkörper auf. Einem langen, lauten Gähnen folgte ein herzhaftes: »Gu’n Morg’n.«
Simmels Kopf drohte jetzt zu überhitzen.
»Wollen Sie mich verarschen?! Aufstehen und raus mit Ihnen!«
Dicky sah ruhig zu, wie Simmel seinen Schlagstock aus dem Gürtel zog, diesen auf ihn richtete und auf seine Narbe stupste.
Wow, das tut eigentlich ganz schön weh … nur, wie kann das eigentlich sein? Zu diesem Zeitpunkt gab es ja noch gar keine Narbe.

Da merkt er, dass er in dieser Kabine sitzt und jetzt von der Alten, die ihm wohl mithilfe des Spürsinns ihres Kläffers gefolgt ist, unsanft geweckt wird. Sie rammt ihren Regenschirm mit all ihrer Kraft in seine Niere.

Gelingt es Dicky, sich aus dieser Bredouille zu befreien? Und, verdammt, warum ist er in Eile? So geht es weiter.

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