It all goes along together. Parallel, not series. Metaphor. Signs and symptoms. Mapping on to different coordinate systems.

Beiträge mit Roberto Curti

Ein Uhrwerkgorilla

Leider war Tonino Valerii schneller fertig als ich und ist ans Ende seines Lebens gekommen, bevor ich meinen Aufsatz über seine Filme beenden konnte. Valerii starb zweiundachtzigjährig am 13. Oktober 2016. Wir gehen ein halbes Leben zurück, einundvierzig Jahre: Am 14. November 1975 wurde Valeriis achter Spielfilm uraufgeführt, Vai gorilla („Geh, Gorilla!“; Italien), deutscher Titel: Der Gorilla, ein sogenannter „poliziesco“ oder abwertend „poliziottesco“, ein Polizeifilm. Read more…

Von 1971 bis 1977 dirigierte Tonino Valerii fünf Filme, den berühmtesten und erfolgreichsten darunter, Il mio nome è Nessuno, mit seinem (ehemaligen) Mentor Sergio Leone als Produzenten, zuständig für alles beziehungsweise nichts. Keine friktionsfreie Unternehmung für die beiden Regisseure: Spekulationen über die Urheberschaft einzelner Sequenzen begleiten ihren Italospätwestern bis heute. Read more…

In Sergio We Trust

Fünf Western drehte Tonino Valerii in den Jahren von 1966 bis 1973 – genauso viele wie Sergio Leone, mit dem seine Biografie und sein Werk verknüpft sind. Gearbeitet hat Valerii dabei mit Größen des Genres wie Henry Fonda, James Coburn, Lee Van Cleef, Giuliano Gemma, Terence Hill oder Bud Spencer. Das Epitheton „leonesch“ ist er allerdings nie losgeworden. Read more…