It all goes along together. Parallel, not series. Metaphor. Signs and symptoms. Mapping on to different coordinate systems.

Beiträge mit Marc Fiorini

Der mit den Komantschen pfeift

Nachdem ich vor einigen Monaten einen Aufsatz über El puro, la rançon est à toi, die – offensichtlich stark gekürzte – französische Version von La taglia è tua … l’uomo l’ammazzo io, geschrieben hatte, war ich natürlich sehr gespannt, als ich letzthin eine englischsprachige Fassung von Edoardo Mulargias Film sehen durfte. Denn kaum ein anderer Italowestern gibt dermaßen viele Rätsel auf.
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Des Reinen Fall

Robert Woods als El Puro

1969 erklang über den sieben Hügeln Roms bereits das Totengeläut für den Italowestern nicht parodistischer Machart. An der Via Tuscolana nahm die Produktion im Vergleich zum Vorjahr drastisch ab, die großen Filme des Genres waren gedreht, das europäische Kinopublikum hatte sich an doppelten und dreifachen Spaghettirationen satt gegessen. Die Nänien konnten anheben. Eine ebenso pointierte wie triste kam von Edoardo Mulargia mit La taglia è tua … l’uomo l’ammazzo io.
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Unter den Dutzenden gut aussehenden Schauspielerinnen, die in italienischen Western mitgewirkt haben, gehört Rosalba Neri neben Nicoletta Machiavelli und Marilù Tolo zu den auffälligsten Erscheinungen. Stets umgeben von einer Aura sphingischer Rätselhaftigkeit, spielte Neri von 1966 bis 1974 in nicht weniger als siebzehn Italowesternproduktionen mit und deckte damit die gesamte Blütezeit des Genres ab. Die ihr zugedachten Rollen spiegeln auch ziemlich genau das vom »western all’italiana« beförderte Frauenbild wider. Überlebt haben die von Neri dargestellten Figuren kaum einen Film.
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Per Trystero hat Compañero M. die folgenden Anmerkungen zu Thomas Weissers notorischem Buch Spaghetti Westerns. The Good, the Bad and the Violent. A Comprehensive, Illustrated Filmography of 558 Eurowesterns and Their Personnel, 1961–1977 (Jefferson/NC: McFarland & Company, 1992) übermittelt, welches lange Zeit als Standardwerk zum Italowestern galt. Zumindest so lange, bis eine größere Anzahl der von Weisser besprochenen Filme einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wurde und sich herausstellte, dass seine Informationen nicht immer ganz, äh, zuverlässig waren … gelinde ausgedrückt …
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