Nerdistan | Comics, Bücher, Italowestern

This is part of the storm that sweeps now among them all, both sides of Death.

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Überkandidelte Western und gschupfte Tragikomödien. Sergio Leone und Bertrand Blier im Solarium. Den roten Kopf holt sich Damiano Damiani.
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Dirty City Resurrection

Django il Bastardo

Hades meets Jesus in Dirty City. In Person von Antônio Luiz de Tefé von Hoonholtz alias Anthony Steffen als Kreuz, äh, Django il bastardo in Sergio Garrones gleichnamigem Film (Italien 1969; deutscher Titel: Django und die Bande der Bluthunde). Eine Reanimation, endlich: „Große Duelle des Italowesterns“, Teil zwei. Read more…

Nach fünfjähriger Totenflaute nahm das Schiff des Kapitäns ohne Schiff dank des Hamburger Verlags Schreiber & Leser 2015 am deutschsprachigen Comicmarkt wieder Fahrt auf. Und: Zwanzig Jahre nach Hugo Pratts Tod schrieben und zeichneten die beiden Spanier Juan Díaz Canales und Rubén Pellejero ein neues Corto-Maltese-Abenteuer.
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Jennifer Walters vs. Matt Murdock – was darf man denn jetzt davon halten? Und was hat Captain America damit zu tun?
Nicht nur Hell’s Kitchen ist in heller Aufregung.

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Von 1971 bis 1977 dirigierte Tonino Valerii fünf Filme, den berühmtesten und erfolgreichsten darunter, Il mio nome è Nessuno, mit seinem (ehemaligen) Mentor Sergio Leone als Produzenten, zuständig für alles beziehungsweise nichts. Keine friktionsfreie Unternehmung für die beiden Regisseure: Spekulationen über die Urheberschaft einzelner Sequenzen begleiten ihren Italospätwestern bis heute. Read more…

Shakespeare Never Did This

Dove_001

Sähe man sich Dove si spara di più von Gianni Puccini völlig unbefangen an, also ohne vorher über den Film gelesen zu haben, käme einem während der ersten Hälfte schwerlich der Gedanke, dieser Italowestern habe etwas mit William Shakespeares Romeo und Julia gemein. Der Plot entspricht dermaßen genregängigen Strukturen – zwei verfeindete Familien respektive deren Gefolgsleute befehden sich bis aufs Blut –, dass einem erst mit dem Auftritt der Figur der Giulietta das Lichtlein aufginge, Puccini treibe hier seine Späßchen mit Shakespeares Liebestragödie – und mit uns Zuschauern.
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La chiamavano Jules

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Ein halbes Jahr nach der Premiere von Tonino Valeriis drittem Western in Folge, Il prezzo del potere, war bereits sein nächster Film zu sehen: La ragazza di nome Giulio, eine französisch-italienische Koproduktion, erstmals gezeigt am 26. Juni 1970, deutscher Titel: Das Mädchen Julius. All jenen, die Valerii als epigonalen Wildwestregisseur eingestuft hatten, dürfte er mit dieser Verfilmung des gleichnamigen Buches von Milena Milani eine ziemliche Überraschung bereitet haben. Mir auch. Read more…

In Sergio We Trust

Valerii

Fünf Western drehte Tonino Valerii in den Jahren von 1966 bis 1973 – genauso viele wie Sergio Leone, mit dem seine Biografie und sein Werk verknüpft sind. Gearbeitet hat Valerii dabei mit Größen des Genres wie Henry Fonda, James Coburn, Lee Van Cleef, Giuliano Gemma, Terence Hill oder Bud Spencer. Das Epitheton „leonesch“ ist er allerdings nie losgeworden. Read more…

Der mit den Komantschen pfeift

Specs

Nachdem ich vor einigen Monaten einen Aufsatz über El puro, la rançon est à toi, die – offensichtlich stark gekürzte – französische Version von La taglia è tua … l’uomo l’ammazzo io, geschrieben hatte, war ich natürlich sehr gespannt, als ich letzthin eine englischsprachige Fassung von Edoardo Mulargias Film sehen durfte. Denn kaum ein anderer Italowestern gibt dermaßen viele Rätsel auf.
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Zum Fürchten

Hulk-Tadition

Irgendwann – vor langer Zeit – hatte sogar Fascho-Frank seine hellen Momente und sprach Großes gelassen aus.

“Beware … the Hulk!”

 

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In Rafael Romero Marchents Western Garringo (Spanien, Italien 1969; deutscher Titel: Garringo – der Henker) jagt ein gewalttätiger Leutnant in Zivil einen traumatisierten Mordbuben, der zu tief in die Sonne geschaut hat. Und Doc Grayson will eine Farm kaufen.
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Eine italienische Nacht

Gordon Mitchell

Während das junge Volk beim Heurigen hockt, im Biergarten feiert oder sonst wo abhängt, stelle ich mich in den Dienst der Wissenschaft.
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I crudeli - Italowestern von Sergio Corbucci

Sergio Corbucci, äußerlich robuster, kreativ schwanker Maestro des »western all’italiana«, macht durch seinen sechsten Genrebeitrag klar, wie verlassen der Wahnsinn sich in der Wüste von Tabernas fühlt, wenn das Genie schon zum Skiurlaub in Cortina d’Ampezzo weilt. Mit I crudeli (Italien, Spanien; uraufgeführt am 2. Februar 1967; zu Deutsch: Die Grausamen; englischer Titel: The Hellbenders) liefert er einen guten Italo-, aber nur mäßigen Corbucci-Western, klasse gefilmt von Enzo Barboni, mit dem er hier wie bereits bei Massacro al Grande Canyon und Django zusammenarbeitet.
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Il Mercenario - Italowestern von Sergio Corbucci

Ein Western, in dem sich ein Clown und ein sadistischer Schnösel in einer von Coca-Cola gesponserten Arena zum Duell gegenüberstehen, kann eigentlich nur von einem sein und ist gleichzeitig ein schöner Auftakt für eine neue Nerdistan-Serie: »Große Duelle des Italowesterns«, erster Teil, Sergio Corbuccis Il mercenario (Italien, Spanien 1968; wörtlich: »Der Söldner«, deutsche Titel: Die gefürchteten zwei und Mercenario, der Gefürchtete).
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Oh My Darling Brown, das Schwein

Todesmarsch der Bestien - Cut-Throats Nine - Condenados a vivir

Condenados a vivir (wörtlich: »Zum Leben Verurteilte«, deutscher Titel: Todesmarsch der Bestien) von Joaquín Romero Marchent ist ein Splattghettiwestern aus dem Jahr 1971, an dem sich die Geister ganz ordentlich scheiden. Für die einen wilder Trash, ist er für die anderen ein Kultfilm gleich zweier Genres.
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Reverend Lovejoy bittet zum Hochamt

Raoul

Erklingt die Stimme von Ettore Lovecchio, besser bekannt als Raoul, ist das üblicherweise der Auftakt zu wenig heiligen Aktivitäten. Von ihm herzhaft vorgetragene Songs sind in (mindestens) fünfzehn Italowestern zu hören.

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Irgendwie scheint es sich ja als kleine Weihnachtstradition zu etablieren, dass ich zu dieser Zeit Tumorbücher lese. Heuer also Herrndorf.

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Rosalba Neri

Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Teils – weit mehr als null Aufrufe in nur einem Monat, schon bald sind wir zweistellig – dürfen wir unseren Nichtlesern ein Sequel natürlich nicht vorenthalten. Das Sterben geht weiter: die 1970er-Jahre-Wildwestfilme mit Rosalba Neri.
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Des Reinen Fall

Robert Woods als El Puro

1969 erklang über den sieben Hügeln Roms bereits das Totengeläut für den Italowestern nicht parodistischer Machart. An der Via Tuscolana nahm die Produktion im Vergleich zum Vorjahr drastisch ab, die großen Filme des Genres waren gedreht, das europäische Kinopublikum hatte sich an doppelten und dreifachen Spaghettirationen satt gegessen. Die Nänien konnten anheben. Eine ebenso pointierte wie triste kam von Edoardo Mulargia mit La taglia è tua … l’uomo l’ammazzo io.
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Love, Peace und rauchende Colts

Hippies im Italo-Western

Ein paar Anmerkungen zu den teils amüsanten, teils grotesken Auftritten von Hippies in Italowestern. Erstes Beispiel: Gli specialisti, deutscher Titel: Fahrt zur Hölle, ihr Halunken, von Sergio Corbucci.

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Kein Blei im Klingelbeutel

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Alfonso Brescias Film I giorni della violenza (Italien 1967), auf Deutsch: Sein Wechselgeld ist Blei, gehört zu jenen Italowestern, die sich an größeren dramatischen Entwürfen und historischen Vorgaben versuchen. Also zu jenen, die mehr erzählen wollen als die brutale Story zynischer Einzelgänger, deren genuschelte Worte der Anzahl der Patronen in ihren Revolvertrommeln entsprechen. Brescia entwickelt seine Geschichte aus den Schicksalen von sechs Bewohnern einer Ranch in Missouri zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs. An Vom Winde verweht sollte man jetzt aber nicht denken.
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Demofilo Fidani aka Slim Alone, Danilo Dani, Nedo De Fida, Miles Deem, Lucky Dickinson, Dino Fidani, Nedo Fidano, Dennis Ford, Sean O’Neal, Demos Philos und Dick Spitfire. Kevin Grant beschreibt ihn als »perhaps the closest thing to a true auteur the genre possessed«, und für Christian Keßler ist er der »Ed Wood des Italowesterns« – was also? Im Folgenden habe ich einfach die Handlung von Für einen Sarg voller Dollars (Italien 1971) nacherzählt.
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Unter den Dutzenden gut aussehenden Schauspielerinnen, die in italienischen Western mitgewirkt haben, gehört Rosalba Neri neben Nicoletta Machiavelli und Marilù Tolo zu den auffälligsten Erscheinungen. Stets umgeben von einer Aura sphingischer Rätselhaftigkeit, spielte Neri von 1966 bis 1974 in nicht weniger als siebzehn Italowesternproduktionen mit und deckte damit die gesamte Blütezeit des Genres ab. Die ihr zugedachten Rollen spiegeln auch ziemlich genau das vom »western all’italiana« beförderte Frauenbild wider. Überlebt haben die von Neri dargestellten Figuren kaum einen Film.
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Da Compañero M. ganz offensichtlich nix Sinnvolles mit seiner Zeit anzufangen weiß, hat er uns einen weiteren Kassiber aus dem Carton City Gaol zukommen lassen: einen Filmformatvergleich zwischen zwei Versionen von Tom Gries’ 100 Rifles (USA 1969). Und um uns diese einleitenden Textchen in Zukunft zu ersparen, werden wir der alten Knalltüte dem alten, weisen Mann ein eigenes Schreibkonto auf Nerdistan.at einrichten. Read more…

Corto Maltese auf Deutsch

Publikations- und Storychronologie, 29-mal Hugo Pratts beste Seiten, von deutschen Verlagen über vier Dekaden labyrinthisch ausgestreut.
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Per Trystero hat Compañero M. die folgenden Anmerkungen zu Thomas Weissers notorischem Buch Spaghetti Westerns. The Good, the Bad and the Violent. A Comprehensive, Illustrated Filmography of 558 Eurowesterns and Their Personnel, 1961–1977 (Jefferson/NC: McFarland & Company, 1992) übermittelt, welches lange Zeit als Standardwerk zum Italowestern galt. Zumindest so lange, bis eine größere Anzahl der von Weisser besprochenen Filme einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich wurde und sich herausstellte, dass seine Informationen nicht immer ganz, äh, zuverlässig waren … gelinde ausgedrückt …
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Daredevil

Unter all den Superhelden ist mir Daredevil der liebste. Ich gestehe, ich mochte sogar die Verfilmung mit Ben »the douchebag« Affleck und der eigentlich unerträglichen Jennifer Garner ganz gerne. Das mal vorneweg.
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Eastwood

Der Klassiker. Der Italowestern, mit dem alles anfing und der die Messlatte gleich so hoch ansetzte, dass er nur noch von Sergio Leones weiteren Filmen übertroffen wurde.

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The Hulk—Good or Bad?

Marble Season - Hulk-Frage

Auch Gilbert Hernandez stellt sich in seiner Marble Season (Drawn & Quarterly, 2013) diese Frage. Ich für meinen Teil kann sie nicht eindeutig beantworten. Na ja, bei aller »smash power« steckt wohl doch ein guter Kern in ihm – wer weiß mehr?

Der Ritt nach Alamo

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Im Klappentext der Koch-Media-DVD wird dieser Film als der noch beste Western von Regielegende Mario Bava angekündigt. Ein wilder Euphemismus!
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Mögen sie in Frieden ruhen

PPP

Ein makabrer Zufall wollte es, dass ich diesen Italowestern von Carlo Lizzani genau an jenem Wochenende sah, an dem sich der große, alte Mann mit 91 Jahren in den Tod stürzte.
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Navajo Joe

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Mit Burt Reynolds als Navajo Joe. Ja, richtig, der Burt Reynolds als Indianer. Dieser Italowestern von Sergio Corbucci aus dem Jahr 1966 ist aber nicht nur deswegen ein Solitär.
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Jener heiße, verfluchte Feuertag

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Quel caldo maledetto giorno di fuoco (italienischer Originaltitel) oder Dollars til Django (dänisch), Django spricht kein Vaterunser (deutsch), Gatling Gun (englisch), Miljoonan dollarin ase (finnisch), Avec Django ça va saigner (französisch), Jakten på Gatling Gun (schwedisch), La ametralladora (spanisch) …
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Wer war Carlos Gardel?

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Gleich vorweg: Das erfährt man auch im fulminanten Comic Carlos Gardel von Carlos Sampayo und José Muñoz nicht. Zumindest nicht im Sinne einer herkömmlichen Biografie. Was vorher unklar war, bleibt auch nach der Lektüre diffus. Es ist eine Suche, Suche nach Identität, nach Heimat (sowohl der inneren als auch der äußeren), die sich nebenbei als Hommage an Hugo Pratts Corto Maltese lesen lässt.
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Building Stories

Chris Ware - Building Stories

“He loved you so much and I just wish he could see how happy you are now, that’s all …” — “Mom, oh, Mom …” — “He loved you so much.” — “… and the awful part is that she’s right … I really am happy … finally. I am happy.”

Diese Momente des Glücklichseins sind im Leben sowieso selten und flüchtig genug, aber bei Chris Ware kannte man sie bis jetzt gar nicht.
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The Someday Funnies

Oder: wie man eine großartige Idee so richtig vergeigen kann

Als ich im Comics Journal, dem Hauptmitteilungsblatt des engagierten Comicnerds, den Artikel über die Entstehungsgeschichte der Someday Funnies gelesen habe, war ich total begeistert und hoffte, dass sich doch noch ein Verlag finden würde, um das Projekt von Michel Choquette zu realisieren.
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Das Krebsjahr

Das Krebsjahr

»Zeig mal deine Wunde. Wer seine Wunde zeigt, wird geheilt. Wer sie verbirgt, wird nicht geheilt.« – Joseph Beuys

Bei mir wurde im Mai dieses Jahres ein bösartiger Tumor auf der linken Niere entdeckt und erfolgreich entfernt, Christoph Schlingensief ist 2010 an den Folgen seiner Krebserkrankung verstorben. Ich bin jetzt einfach so anmaßend, seine Gedanken mit den meinen sicher nicht zu vergleichen oder gar auf mich umzulegen, aber doch ein wenig zu schauen, ob und wo es ähnliche Gefühle und Erfahrungen gab.
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Thomas Pynchon und Hugo Pratt

Höchstwahrscheinlich bin ich hier zu ehrgeizig, aber WTF, ich werfe mal ein paar Gedanken und Beobachtungen in den Raum, die ich mir bei der Lektüre von Corto Maltese einerseits und den Enden der Parabel andererseits gemacht habe. Los geht’s!
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Corto Maltese - Südseeballade

Es ist traurige Wahrheit, dass der deutschsprachige Kulturraum für die neunte Kunst nur wenig Liebe und Respekt aufzubringen vermag; und noch trauriger ist, dass daran allzu oft die deutschen Comicverlage mit unterirdischen Editionen schuld sind: lebendige Exklamationen à la »Halt, du Schuft!«, Druck- und Papierqualitäten, die dem Cosy-Panther das Schamesrosa ins Gesicht treiben, schlampig bis gar nicht lektorierte Texte und immer wieder vollkommen aberwitzige Übersetzungen.
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