Die Rache des Dicky Luft

Im dritten Teil erfahren wir noch mehr über Dicky Luft (ob wir das nun wollen oder nicht) und verlassen hoffentlich die Straßenbahn.

In Dicky startet jetzt sein »Knie nieder und friss Staub!«-Programm. Geschickt holt er den Elektroschocker aus seinem Holster, richtet ihn auf den Hund und drückt ab. Zwei Drähte schießen aus dem Gerät und beschleunigen zielsicher in Richtung Wuff. Treffer! Kurz zappelt der Kanide, dann hüstelt er und spuckt das Auge aus.
Dicky greift zu: »Ha, du Hund!«, wischt mit dem Handrücken über die Beute und stopft sie wieder in die Augenhöhle. Er zwinkert ein paarmal kurz wie ein Fotomodell, das sich für ein Shooting für Wimpernextensions vorbereitet, zieht die Drähte aus dem sanft winselnden Tier und richtet sich wieder auf.
Das Adrenalin scheint Dicky etwas zu verwirren. Er drückt der Frau als Entschuldigung eine alte Autogrammkarte von sich in die Hand, zieht seinen Hut ins Gesicht und verlässt die Garnitur Richtung Ring. Das kraftlose Bellen des sich langsam errappelnden Hundes und die Beschimpfungen der Frau hört er stetig verebben wie das sanfte Hauchen eines Prärielüftchens.
Eilig läuft er die Rolltreppe hinunter. Wie geht es nun weiter?

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